TUQTULI
Ende August in Amsterdam gab ich einen fünftägigen TUQTULI-Workshop auf der »Word, Image and Social Dynamics« Konferenz der IAWIS, International Association of Word and Image Studies.
Gerade feierte die Vienna Design Week ihr 20jähriges Bestehen. Im Rahmen dessen widmet sie sich mit einem Jubiläums-Symposium der aktuellen diskursiven Situation und der gesellschaftlich-kulturellen Position des Designsektors. Es betrachtete den gegenwärtigen Zustand der Designwelt durch die Linse der »Five Stages of Grief«: »Denial«, »Anger« & »Bargaining«, »Depression« & »Nostalgia« und »Acceptance«. Mit einem TUQTULI-Workshop und ‑Talk war ich Host für den Slot »Acceptance«.
Ebenfalls als Teil der Vienna Design Week gab ich Studierenden der New Design University St. Pölten einen eintägigen TUQTULI-Workshop.
Vom 11 bis 15 Oktober veranstaltet das HIT Holon Institute of Technology in Israel seine jährliche International Design Week, diesmal mit dem Thema »Ignorance is (Not) Bliss« – und mit einem TUQTULI-Workshop, den ich zusammen mit Zachi Diner gebe, einem Professor aus deren Fachbereich visuellle Kommunikation.
Am 5. November spreche beim »Design Talk« zum Thema »inklusives Design« im Design Zentrum Hamburg und bringe begleitend dazu einen Miniatur-TUQTULI-Workshop mit.
Von dort aus reise ich weiter nach Schwäbisch Gmünd, wo ich an der Hochschule für Gestaltung einen einwöchigen TUQTULI-Workshop gebe.
Für nächstes Jahr hat die Liepāja Central Scientific library in Liepāja in Lettland mich eingeladen, vom 5. bis 9. Mai einen TUQTULI-Workshop zu geben. Weil der 9. Mai Europatag ist, wird Europas Motto »in Vielfalt geeint« dessen Thema sein.
das Milulayu-Projekt
ist ein Geschwister vom Ibuprojekt, bei dem die Anweisungen für neun Medikamente in TUQTULI übersetzt werden.
Im Sommersemester 2026 vertrat ich an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd Prof. Daniel Utz mit einem Seminar zum Thema »visuelles Denken« im Master Strategische Gestaltung. Gegenstand dieses Seminars war piktographische Kommunikation, genauer gesagt: das Milulayu-Projekt. Die entstehenden Arbeiten werden nun verschiedenenorts ausgestellt. Zugleich war dieses Seminar ein WDC-Campus-Projekt im Rahmen von Frankfurt am Main als World Design Capital, WDC, 2026. Im Juli waren dort die TUQTULI-Übersetzungen der Studierenden Teil der WDC-Campus-Ausstellung »dreams, ideas & prototypes« im Museum Angewandte Kunst.
Im Wintersemester werde ich gemeinsam mit Studierenden des internationalen Masterstudiengangs »Integrated Design« (MAID) in Dessau weiterarbeiten. Das passt als Projekt ganz ausgezeichnet zur dortigen Hochschule für angewandte Wissenschaften, die den Genius Loci des Bauhaus durch die Verbindung von Gestaltung, Technik und gesellschaftliche Praxis in einer interdisziplinären Ausbildung weiterführt.
soziales Plastik
Den nächsten »soziales Plastik« Upcycling-Workshop gebe ich am Tag der Umwelt im Rahmen der IGA 2027 im Zukunftsgarten Dortmund am 5. Juni 2027 von 12 bis 18 Uhr.